29. Leipzig Marathon

Hier möchte ich euch ein paar Erfahrungen vom 29. Leipzig Marathon mitteilen.

Freitag der 15.04.2005

Heute hatte ich mir vorgenommen, die Startunterlagen in der Messehalle 7 abzuholen. Da das Meldebüro 17.00 Uhr öffnen sollte, war ich gegen 17.10 Uhr am Eingang der Messehalle. Leider war alles noch zu und eine stattliche Traube von Wartenden vor der Tür. Falscher Eingang ? Nein, stand doch ein großes Schild mit der Aufschrift "Meldebüro" vor der Tür. Gegen 17.15 Uhr wurden dann die Türen von der schwarzbeshirteten "Security" geöffnet.


Wer nun dachte, es geht ganz fix, Pustekuchen. Eine Schlange durch die ganze Messehalle, aber noch kein Meldebüro geöffnet. Ein Auto soll im Stau gesteckt haben? Nur bin ich doch gerade vom anderen Ende der Stadt ohne Stau zum alten Messegelände gefahren. Der Zeiger der Uhr springt nun schon auf 17.42 Uhr, einige Läufer haben das Warten bereits aufgegeben und wollen morgen wieder kommen.


Jetzt passiert es, das "Tor" zum Meldebüro wird durch einen finster dreinschauenden "Security - Mann" freigegeben. Nun geht alles sehr flott, Startunterlagen und Chip in Empfang nehmen, dauert keine 5 Minuten.


Mein Fazit für diesen Tag: Organisatoren müssen noch zulegen.

Samstag der 16.04.2005

Am Samstag wurde 18.00 Uhr zur Nudelparty geladen. In den Startunterlagen fand jeder Teilnehmer einen Gutschein für einmal Pasta, ein Urkrostizer Bier sowie für ein alkoholfreies Getränk von Ileburger. Leider habe ich die Coupons verfallen lassen, die Bratwürste vom heimischen Grill haben aber auch prima geschmeckt.
Was habt ihr für Erfahrungen gesammelt? Würde mich freuen, wenn mir mal jemand einen Erfahrungsbericht zukommen lässt.

Sonntag der 17.04.2005

Heute ist der Tag des 29. Leipziger Marathon. Da viele Straßen im Süden der Stadt gesperrt waren, haben wir uns entschlossen, die S - Bahn zu nehmen. Nach 29 Minuten und einmal umsteigen sind wir von Lützschena bis zum Volkerschlachtdenkmal gefahren. Ob wir das so relaxt mit dem Auto geschafft hätten? So hatte ich noch Zeit der Birgit alles Gute für ihren Inlineskate - Halbmarathon zu wünschen.
Nachdem 10.00 Uhr die Marathonläufer auf die Strecke gegangen waren, fiel 10.30 Uhr der Startschuss zum Halbmarathon. Petrus sendete auch noch ein paar Tropfen zur Erde, es waren aber für diesen Tag die Letzten.
Nach dem Startschuss dauerte es ein wenig, bis sich das Pulk in Bewegung setzte. Nun ging es über die Prager Straße, Johannisallee zur Str. des 18. Oktober. Da hier ein Abschnitt hin und dann wieder zurück gelaufen wurde, konnte man sich ein Bild machen, wer vor bzw. hinter einem lief. In der Richard - Lehmann - Str. feuerten uns ein paar Musiker mit ihren Trommeln an. Auf der B2/B95 waren erwartungsgemäß weniger Zuschauer. Das änderte sich aber am Goethesteig, hier heulten die Sirenen. Nun kam ein schwieriges Teilstück, die Leinestraße. Es ging leicht aber stetig bergauf, dazu ein mäßiger Gegenwind. Damit waren die schlimmsten Klippen genommen. Über die Chemnitzer, Connewitzer und Zwickauer Straße ging es wieder zurück zur Alten Messe.
Die Absperrungen der Straßen klappte vorbildlich. Auch die medizinische Versorgung war bei einem gestürtzten Läufer schnell zur Stelle. Da die Kilometertafeln für den Marathon aufgestellt waren, war es schwierig, sich genau zu orientieren (Start Marathon und Halbmarathon unterschiedlich). Die Verpflegungsstellen waren in ausreichender Menge vorhanden und gut ausgeschildert. Hier kam es aber teilweise zu Staus, wenn Marathonläufer und Halbmarathonläufer zur gleichen Zeit vorbeikamen. Das muss man dem Hauptmanko des 29. Leipzig Marathons zuschreiben, dem Rundkurs, der ein - oder zweimal zurück gelegt werden musste. Im Zielbereich mischten sich zeitweise noch 10 km und 5 km Läufer dazu und machten das Chaos (Uhr über dem Ziel) perfekt.


Mein Fazit für diesen Tag: Mir hat es Spass gemacht, mein Ziel (1:45:00 h) habe ich knapp verpasst.

Mein Fazit für den 29. Leipzig Marathon: Trotzt vieler Baustellen in der Stadt - nie wieder ein Rundkurs der mehrfach zurückgelegt werden muß.

zurück